Schlagwort: Veränderung

  • R.I.P. Gin

    Gin ist tot.

    Gestern Abend hast Du mich noch genervt, gebettelt hast Du, damit ich dir ja etwas von meinem Essen abgebe. Geprügelt hast Du dich, mit unserem Dauergast, einem jungen grauen Kater, der momentan mehr Zeit in unserer Wohnung verbringt, als in seinem eigenen Zuhause. Gemotzt hab ich mit Dir, weil ihr dabei einen solchen Krach gemacht habt, dass ich kaum ein Wort davon verstanden habe, was die Protagonisten einer Fernsehserie in der Flimmerkiste von sich gegeben haben. Gekuschelt hast Du, als wenn Du dich für das verursachte Ungemach entschuldigen wolltest. Dann hast Du Dich mit Deinen Katerkumpanen auf euren Zug um die Häuser begeben, wie jeden Abend, nur diesmal bist Du davon nicht mehr zurück gekommen. (mehr …)

  • Meine Apple und ich, eine durchwachsen(d)e Beziehung

    macbookSeit gut 15 Monaten habe ich nun ein Macbook Pro (13″). So richtig glücklich war ich allerdings damit nie, aber damals war ich auf der Suche nach einem alltagstauglichem Ultrabook mit wenig Gewicht und laaaaanger Laufzeit. Bedauerlicher Weise war in der von mir angestrebten Preisklasse bis 1000 Euro seinerzeit nur billigstes Plastik zu haben, bei dem Gehäuse, Tastatur und Displayschaniere eher nicht den Eindruck machten, dass sie nach Ablauf der Garantiezeit auch nur einen Monat überleben würden.

    Eine halbwegs angemessene Qualität, welche zumindest den Eindruck machte, dass sie die nächsten 3-4 Jahre überleben könnte, war damals dann auch nicht unter 1200 Euro zu haben, wobei es keine Erfahrungswerte gab, an denen man sich orientieren konnte, ob sich eine solche Investition auch bezahlt machen würde. (mehr …)

  • Digitale Vergänglichkeiten

    Digitale Vergänglichkeiten

    Dieser Tage schrieb Georg auf seinem Blog „Hab alles im Griff“ etwas über Vergänglichkeit in sozialem Netzwerken: „Mal sehen wie lange das hält“

    Genau dieser Artikel kam mir eben wieder in den Sinn, als ich einen längeren Text eines alten Freundes las, der auf Facebook, innerhalb seiner Timeline, über ein eher missglücktes Abenteuer bei seinem Hobby, dem Mountainbiking, berichtete.

    Noch während ich die Geschichte las, dachte ich so bei mir:

    „Warum bloggt der Jung eigentlich nicht?“

    Ich bin mir sicher: Wenn ich mich in wenigen Monaten an diese Geschichte erinnere, werde ich sie, wie schon öfter passiert, erst nach stundenlanger Suche, oder wenn ich Pech habe, auch gar nicht wiederfinden. Und wieder einmal werde ich denken:

    „Ist doch echt mal wieder schade drum“

    Es wäre doch wirklich toll, wenn, wie Georg bereits geschrieben hat, die Menschen ihre Erlebnisse vermehrt auf ihren eigenen Blogs veröffentlichen würden. Dort würde man auch Jahre später noch alles wiederfinden um alte Erinnerungen auffrischen. Zumal man ein Blog heute an jeder Ecke kostenlos und vor allem  anfängerfreundlich bekommt und es in wenigen Minuten eingerichtet, sprich „betriebsbereit“ ist. Und da fast alle Blogs auch wieder Schnittstellen in die verschiedenen sozialen Netzwerke aufweisen, kann man dort seine Freunde und Bekannten automatisch informieren lassen, wenn es etwas Neues zu lesen gibt.

    Ein weiterer überaus positiver Aspekt ist, dass man seine Geschichten auch viel besser präsentieren kann, indem man ohne großen Aufwand gleich die dazugehörigen Fotos oder Videos in den Text integriert. Es ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil „Platz satt“ zu haben und nicht auf ein paar wenige hundert Zeichen reinen Textes beschränkt zu sein.

    Wenn ihr also gerne auch mal ein paar Worte mehr schreibt und nicht nur immer wieder das Zeugs anderer Leute teilen möchtet: Ich persönlich würde mich freuen, wenn der ein oder andere von euch die Idee eines eigenen Blogs aufgreifen würde, damit diese leidige Sucherei und die Gefahr des „Nichtwiederfindens“ ein Ende hat. In mir würdet ihr sicher euren ersten dankbaren Leser finden ;).

    In diesem Sinne…

    -twi-

  • An die Fanboys…

    Menschen sind verschieden. Anforderungen sind verschieden. Meinungen sind verschieden. Eure Geräte machen euch nicht schlauer, nicht besser, nicht hübscher und euer Fell glänzt auch nicht heller. Ihr habt nur einen Klumpen in der Hand, der Mittel und Zweck für irgendetwas ist.

     

    Lasst uns Spaß an der Technik haben. Spaß an den Zeiten, in denen wir leben.  Spaß an den Neuentwicklungen, die auf den Markt kommen. Abseits aller Patentklagen. Lasst uns über unsere Hardware doch normal sprechen. Haut damit nicht auf die Kacke. Geht anderen nicht damit auf den Sack.

     

    Fundstück von Caschys Blog (Von Veganern und Android-Nutzern)

  • Weihnachtliche Augenwischerei

    Weihnachtliche Augenwischerei

    Weihnachten…

    ein Fest der Ruhe, der Einkehr, der Besinnlichkeit, der Familie und immer mehr auch ein Fest des Kommerz. Letzteres löst, zumindest gefühlt, bei einem nicht unerheblichen Teil der Weltbevölkerung langsam aber sicher die zuerst genannten drei Punkte ab. Häufig geht es nur noch um die Geschenke, nicht mehr um das Fest an sich. Dieser Umstand ist wirklich schade, denn gerade in den letzten Tagen sind bei mir diverse Erinnerungen hochgekommen, wie es „früher“ war. Früher… also zu der Zeit, wo die Kinder klein, das Geld richtig knapp und Firmen wie Amazon noch nicht geboren waren.

     Auch ich kann mich nicht davon freisprechen bezüglich Geschenken vor Weihnachten einem gewissen Stress zu verfallen, welcher aber glücklicherweise, dank der Existenz von Firmen wie  bereits genanntem Amazon, relativ stark abgefedert wird. Dazu sind die Kinder mittlerweile erwachsen, die Anzahl der Wünsche weniger, diese aber im Gegenzug exorbitant teurer geworden ;).

     Lange Rede, kurzer Sinn, ich mag Firmen wie Amazon, die Preise sind angemessen, der Service ist gut, die Ware kommt zeitnah an und sollte etwas doch mal nicht den Erwartungen entsprechen, gestaltet sich eine Rückabwicklung als äußerst unproblematisch. Wie ich finde ist das an sich schon eine tolle Werbung und ich glaube, dass viele Menschen genau das zum Anlass nehmen ein treuer Kunde zu bleiben und nicht gleich wegen jedem gesparten Euro den Anbieter zu wechseln. Und nun, bevor hier noch jemand denkt „wat willer überhaupt“, nun kommt mein Problem:

     Seit ungefähr 6 Wochen bekomme ich nach jeder Bestellung eine Mail vom Schlage

    Amazon Mail Nett, nicht wahr? Dachte ich auch. Allerdings bin ich nun dem Wahn verfallen, diese Gutscheine auch einlösen zu wollen. Auf Grund eines gewissen Gewichtsverlustes in den letzten 24 Monaten und der derzeit herrschenden Jahreszeit könnte ich diverse „Fashion“, wie ein paar neue Shirts, Pullis, Jeans, oder auch eine neue Jacke gut gebrauchen. Also habe ich mich auf Shopping-Tour begeben und meinen Warenkorb befüllt. Als es dann zur Kasse ging, staunte ich aber nicht schlecht, denn ein Gutschein war, vollkommen konträr zu meiner Erwartungshaltung, nicht einlösbar.

     Nun war meine Neugier geweckt, also änderte ich meine Einkäufe, was aber nichts an der Nichteinlösbarkeit meiner Gutscheine änderte. Wo ist also das Problem? Ich denke es findet sich in folgendem Passus der Mail:

    Der Fashion-Gutschein beträgt 10 Euro und kann bis zum 18.01.2013 ab einem Mindestbestellwert von 40 EUR für Bekleidung (außer Sportswear), Schuhe, Handtaschen, Uhren & Schmuck verwendet und nur von volljährigen Personen eingelöst werden. Der Fashion Gutschein kann nur für Angebote mit Verkauf und Versand durch Amazon.de und nicht für Angebote von Drittanbietern eingelöst werden.

     Tja, geschickt gelöst, denn Kleidung, die von Amazon selbst und nicht von „Drittanbietern“ verkauft wird, muss man mit der Lupe suchen. Und selbst wenn man was passendes gefunden hat, fällte es dann garantiert in die Sparte Sportswear. Schuhe oder z.B. Uhren sind ja bereits ebenfalls per se ausgeschlossen. Unterwäsche und Socken sind überwiegend Sportswear, Gürtel wiederum Accessoires, ergo der Kategorie Schmuck zugehörig. Das nenne ich doch mal ein gelungenes „Satz mit X: War wohl nix“.

    Fazit:

     Diese tollen Fashion-Gutscheine sind die totale Augenwischerei, denn es ist fast unmöglich, einen solchen Gutschein einzulösen. Statt mich zu begeistern, hat es mich verärgert und ich denke nicht, dass dies das Ziel dieser „tollen“ Aktion gewesen ist. Ergo: Ziel weiträumig verfehlt!

     Liebes Amazon, ich mag dich ja sehr, aber bitte fange nicht damit an, mich für dumm zu verkaufen. Wenn Du mir schon Angebote unterbreitest, dann bitte nur solche, die ich auch wahrnehmen kann, denn sonst fühle ich mich von Dir über den Tisch gezogen und DAS mag ich überhaupt nicht. Eines solltest Du bei solchen Aktionen immer bedenken:

    Es gibt auch andere Anbieter mit einem tollen Warenbestand!

    In diesem Sinne…
    Man liest sich…

    -twi-